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Der schwarze Baron und das Attentat

26,80 

200 Seiten

Preis inkl. MwSt.

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Der schwarze Baron und das Attentat

Ein Polit-Thriller

Von Autor H. Fiedler

Dieser historische Roman basiert in weiten Teilen auf geschichtlich verbürgten Ereignissen. In den späten Abendstunden des 17. Mai 1732 wird in einem Hohlweg in den dunklen Wäldern zwischen der Ortschaft Postbauer und der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz der Postreiter der Thurn und Taxis‘schen Reichspost von drei Männern überfallen und aller Briefe beraubt, die er mit sich führt.
Um der dreisten Räuber habhaft zu werden, setzt der regierende Kaiser Karl VI. auf ihre Köpfe eine Belohnung von sagenhaften 1.000 Gulden aus. Die drei Räuber werden tatsächlich gefasst, doch die von ihnen erbeuteten Briefe bleiben verschwunden. Angeblich haben die Räuber diese verbrannt, nachdem sie daraus alle darin enthaltenen Gold- und Silber münzen geraubt hatten.
Verschwunden ist damit jedoch auch ein Paket vertraulicher, zum größten Teil chiffrierter Briefe, die für die Gesandten am Reichstag in Regensburg und beim Hof des Kaisers in Wien bestimmt waren.
Ist auch diese Post mit brisanten politischen Inhalten ein Raub der Flammen geworden, oder haben sich unbekannte Hintermänner ihrer bemächtigt? Um dieser Frage nachzugehen, wird von Fürst Karl Anselm von Thurn und Taxis der bewährte Sonderermittler Wolf Freiherr Raab zu Rauenstein mit den Nachforschungen betraut.
Schon bald stoßen der „Schwarze Baron“ und seine Gefährten auf die Drahtzieher einer mörderischen Intrige, der das Oberhaupt der Jakobiten, James III. Francis Edward Stuart, vor seinen Feinden geflüchteter, aber in den Augen seiner Anhänger rechtmäßiger katholischer König von England, Schottland und Irland, sowie seine beiden Söhne im römischen Exil zum Opfer fallen sollen…
Der „Schwarze Baron“ und sein Freund und ehemaliger Kampfgefährte Carel Hoff haben sich ihre Meriten im Kampf gegen die Osmanischen Heere in Peterwardein und Belgrad verdient. Daher rühren auch ihre guten Verbindungen an den Wiener Hof und zu Prinz Eugen von Savoyen.
Nachdem die beiden ihren Auftrag von Fürst Thurn und Taxis in Frankfurt entgegen genommen haben, reiten sie weiter nach Feucht bei Nürnberg, um dort den Denunzianten kennen zu lernen, der die drei Posträuber ans Messer geliefert hat. Hier, schon am ersten Abend im „Ochsenwirt“, schreiten sie ein, als betrunkene Burschen eine junge, autistische Dienstmagd belästigen. Beeindruckt von dem Eingreifen des „Schwarzen Barons“ und seines Freundes, bittet Dorothea darum, sich den beiden anschließen zu dürfen. Damit das Trio komplett ist, statten der „Schwarze Baron“ und Carel ihre Gefährtin mit einem Pferd und Männerkleidern aus und trainieren sie im Fechtkampf.
Auf der Fronfeste Pfaffenhofen lässt sich der Baron die drei Räuber vorführen, die dort im Kerker sitzen und auf ihr Urteil warten. Er erfährt, dass eines der gesuchten Briefpakete tatsächlich nicht verbrannt worden ist, sondern von einem der Räuber vergraben worden ist. Der Baron und seine Gefährten stellen das Briefpaket sicher und finden darin einen Brief aus England, der an den Englischen Botschafter in Wien gerichtet ist. Da das Siegel bereits zerbrochen ist, können sie den Brief öffnen. Sie finden darin eine verschlüsselte Nachricht an einen Sir John Walton in Rom. Dorothea, die trotz ihres Autismus über eine ausgezeichnete mathematische Begabung verfügt, gelingt es, die Nachricht zu entschlüsseln, die da lautet:
Es werden drei Leute auf die Reise geschickt, die Brut der Jakobiten für immer auszumerzen. Wenn diese drei Leute mit Euch Kontakt aufnehmen, sollt Ihr ihnen helfen und alles tun, damit es ihnen gelingt das Werk durchzuführen und zu vollenden…“
Auf ihren Stationen in Regensburg und in Wien sammeln die drei Informationen über den Hof der Stuarts in Rom, König James III. und seiner Ehefrau Maria Clementina Sobieska und ergründen deren außergewöhnliche, abenteuerliche Geschichte und die unüberbrückbaren Rivalitäten unter den jakobitischen Protagonisten bei Hofe – die letztlich der Nährboden für das angekündigte Attentat sind.
Und tatsächlich wir dieser Anschlag auf König James III. und seine beiden Söhne verübt:
Beim Straßenkarneval und beim Palio genannten Pferderennen auf der römischen Flaniermeile Via del Corso, stürzen sich die drei Attentäter in ihren Verkleidungen als Dottore, Brighella und Columbine – Figuren aus der Commedia dell’arte, auf den König und seine Söhne, um diese zu ermorden. Nur der Geistesgegenwart von Dorothea, die ihren Degen zieht und einen der Attentäter ersticht, ist es zu verdanken, dass diese erste Attacke der Mörder misslingt. Doch schon kurz darauf entdecken der Baron und seine Freunde in dem Palazzo, in den der König im Anschluss an den Palio seine Gäste zu einer Opernaufführung geladen hat, einen Sprengsatz, mit dem die gesamte Festgesellschaft in die Luft gesprengt werden soll….

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